Aktuelles
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Highlight des Projekttages
Seit bereits fünf Jahren veranstaltet das Gymnasium der Regensburger Domspatzen zu Beginn des Schuljahres einen großen Projekttag. Dieses Jahr wartete auf die rund 500 Schüler eine besondere Überraschung. Am Nachmittag war der Löschzug Altstadt der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg samt Löschfahrzeug angerückt und die 11 Feuerwehrfrauen und –Männer füllten über 400 Luftballons mit Helium und montierten an jedem Ballon eine eigene Karte. „Die Idee, dass am ersten Schultag jeder Schüler einen Ballon mit einem Wunsch in die Luft steigen lassen kann, stammt von einer Lehrkraft der Schule“, so Schulleiter Berthold Wahl. Über das ganze Gesicht strahlend gab Wahl um 16:45 Uhr den Startschuss mit einer Feuerwehr – Winkerkelle in der rechten Hand: „Ohne die Feuerwehr hätten wir das nicht geschafft! Das mit den Ballons war ein absolutes Highlight dieses Jahr!“ Begleitet durch das Martinhorn des Löschzuges Altstadt schwebten die Luftballons über die Dächer Regensburgs.



Jugendgruppe der Feuerwehr Regensburg legt erfolgreich die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr in Neutraubling ab

Neun Jugendliche der Jugendgruppen Altstadt und Oberisling vertraten am Samstag die Jugendfeuerwehr Regensburg bei der Abnahme der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr in Neutraubling. Bereits zum dritten Mal war die Kooperation der beiden Jugendgruppen in diesem anspruchsvollen Wettbewerb nun schon erfolgreich. Für die Gruppe galt es ihr feuerwehrtechnisches Können, sowie sportliche Leistungen in insgesamt fünf Disziplinen unter Beweis zu stellen. Sowohl im Staffellauf, als auch im Kugelstoßen, legten die Jugendlichen, die etliche Wochen unter der Regie der Jugendwarte trainiert hatten, respektabel Ergebnisse vor. Löschaufbau und Schnelligkeitsübung, also das Kuppeln einer 120m langen Schlauchleitung, und die Wissensfragen lösten sie schließlich ebenso gekonnt. Das Abzeichen, das in der Stadt Regensburg, schon aufgrund des Aufwands und des zweijährigen Turnus zu den Seltensten gehört, bekamen schließlich alle neue Feuerwehranwärter durch die Landkreisfeuerwehrführung überreicht.


Olympiade der Jugendfeuerwehr
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Regensburger Brandschutzerzieher freuen sich über neues Rauchhaus

Erstmals in der Geschichte verfügen die Regensburger Brandschutzerzieher ab sofort über ein nagelneues Rauchhaus, das die Versicherungskammer Bayern freundlicher Weise zur Verfügung gestellt. Beim ersten Einsatz in der Grundschule Hohes Kreuz stellte Helmut Steck von der Versicherungskammer, das Instrument Kindern, Lehrern und Feuerwehrler vor und übergab die Spende stellvertretend an Oberbürgermeister Hans Schaidinger und Stadtbrandrat Johann Schmidbauer. Das Rauchhaus, das aussieht wie ein Puppenhaus, verdeutlich, bestückt mit einem Rauchgenerator, den Weg den giftige Brandgase in einem Wohnhaus gehen und wie schnell Rauchmelder, an den richtigen Stellen angebracht, Alarm geben. Steck spielte im Vorführunterricht, die Möglichkeiten des neuen Instrumentariums durch, das nicht nur für die Brandschutzerziehung, sondern auch für Schulungen der eigenen Feuerwehrkräfte eingesetzt werden kann. Schmidbauer und seine Brandschutzerzieher zeigten sich erfreut über das innovative Lehrmaterial. So könne die wichtige Brandschutzerziehung erheblich verbessert und ausgebaut werden und so für Gefahren von Brandrauch und Feuer sensibilisiert werden.
Leuchtende Kinderaugen
Mit leuchtenden Augen krabbelte der neunjährige Jonas aus dem "Rauchzelt" des Löschzuges Altstadt: "Ich habe gerade einen Teddy gerettet!", berichtete er stolz seinen Eltern, die mit ihm an diesem Sonntag zum Kinderbürgerfest in den Regensburger Stadtpark gekommen waren. Mit 20 Frauen und Männern sowie zahlreichen Jugendlichen war der Löschzug Altstadt der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg angerückt. "Und im Petto haben wir heute sehr viel!", versicherte Jugendwart und Organisator Konrad Spandl vom Löschzug Altstadt: "Vor allem für Kinder natürlich, da wäre z.B. ein Rauchzelt, aus dem Kinder einen Teddy retten können, einen heißen Draht, mehrere Tischspiele, ein Bilderrätsel, das legendäre Spritzenhaus, wo die Kinder mit echtem Wasser löschen können und sogar ein großes Feuerwehr-Memory!". Nachdem sich Jonas noch von der Feuerwehr in voller Montur fotografieren ließ, erhielt er vom Löschzug sein persönliches Feuerwehr-Foto, vor Ort ausgedruckt und befestigt auf stilgerecht rotem Papier. "Jetzt will ich aber noch zum großen Feuerwehrauto!", schrie Jonas laut. Kein Wunder, denn das Löschfahrzeug des Löschzuges Altstadt war natürlich die größte Attraktion.





Erfolgreicher Gefahrgut-Lehrgang
Drei Wochen lang besuchten 14 Teilnehmer der Feuerwehr Regensburg den Lehrgang „ABC-Einsatz, Teil 1+2“ um sich so für den Gefahrgutzug der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg zu qualifizieren. Erstmals fand dieser aufwändige Lehrgang in Zusammenarbeit von Berufsfeuerwehr und Staatlicher Feuerwehrschule im Rahmen eines Pilotprojektes in der Hauptwache der BF an mehreren Samstagen und in zahlreichen Abendschulungen statt. Die 12 Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehren und Löschzüge, sowie zwei Kameraden der Werkfeuerwehr BMW, erlernten in Theorie und Praxis nicht nur den Umgang und die Handhabung gefährlicher Stoffe der Kategorien A, wie Atomar, B, wie Biologische Gefahren und C, wie Chemikalien, sondern übten auch den Einsatz diverser Materialien und die Arbeit mit den Abrollbehältern „Gefahrgut“ und „Atem- und Strahlenschutz“. Inhalte der Ausbildung waren etwa die Eindämmung und Behebung von Gefahrgutunfällen im Verkehr, das Messen von Gefahrstoff-Konzentrationen und radioaktiver Strahlung, sowie die professionelle Dekontamination und der Aufbau eines Dekontaminationsplatzes. Nach umfangreichen Übungen und Unterrichtsstunden, die unter der Regie von BI Thomas Männer und seinen Ausbildern, unterstützt von der SFS Regensburg, geleitet wurden, stand eine schriftliche Prüfung und eine Abschlussübung. Die Absolventen des Lehrgangs unterstützen ab sofort den Gefahrgutzug, der nach entsprechendem Alarmplan zu Gefahrgutunfällen ausrückt und mit spezieller Schutzkleidung und Fachkenntnis die Feuerwehrkräfte von BF und FF an der Einsatzstelle unterstützt.


Florianifeier mit Fahrzeugsegnung
Zum jährlichen Florianifest kamen am Samstag Kameraden aller elf Freiwilligen Feuerwehren in Wutzlhofen zusammen. Nach dem Gottesdienst zu Ehren des Schutzpatrones in der Pfarrkirche St. Konrad, fand am Gerätehaus des Löschzuges Wutzlhofen die Übergabe des neuen Löschfahrzeuges LF 10/6 statt. Oberbürgermeister Hans Schaidinger machte deutlich, wie wichtig eine solche Investition in die Freiwillige Feuerwehr in den Stadtteilen ist. Knapp 260.000 Euro hatte des LF gekostet und ersetzt ein 30 Jahre altes LF 8. Mit 14.000 Euro beteiligte sich der Löschzug aus Eigenmitteln. Mit der offiziellen Schlüsselübergabe an Löschzugführer Karl Schmalzl und Stadtbrandrat Johann Schmidbauer wünschte Schaidinger nicht nur stets unfallfreie Einsätze, sondern hofft auch das dieses Fahrzeug erneut Ansporn sei, Neumitglieder und vor allen Jugendliche für den ehrenamtlichen Dienst am Nächsten zu begeistern. Löschzugführer Schmalzl war die Freude über das neue Einsatzmittel regelrecht anzusehen. „Das modernste Löschfahrzeug in der Geschichte der Feuerwehr Regensburg“, ist dabei wegweisend für weitere Neubeschaffungen in den kommenden Jahren. Das Fahrzeugkonzept hat mit umfangreicher Ausstattung für Brandbekämpfung und technischer Hilfeleistung alles an Bord, darunter unter anderem ein 1000-Liter Löschwassertank oder ein automatischer Lichtmast am Dach. „Ein revolutionäres Konzept“, habe man zusammen mit der Berufsfeuerwehr in diesem Fahrzeug verwirklicht, so Schmalzl. Der Dank galt auch allen an der Beschaffung beteiligten Kameraden aus FF und BF. Zum Schluss durfte Löschzugführer Karl Schmalzl jun. zudem als Anerkennung für jahrzehntelangen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr seinen Vater Karl Schmalzl sen. auszeichnen und zum Ehrenmitglied ernennen.


Tag der offenen Tür war voller Erfolg

Selbst vom schlechten Wetter am letzten Sonntag ließ sich der Löschzug Wutzlhofen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Regensburg seinen Tag der offenen Tür nicht verderben. Dass dies auch viele "Wutzlhofener" so sahen, zeigte die große Besucherzahl. Im gesamten Stadtviertel hatte der Löschzug Wutzlhofen zuvor Flyer verteilt und für Sonntag 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr eingeladen. Und zu bestaunen gab es in dem modernen Feuerwehrgerätehaus genug. Vor allem die Fahrzeugausstellung mit dem nagelneuen Löschfahrzeug lockte viele Besucher. Neben dem leiblichen Wohl sorgten die Wutzlhofener Feuerwehrler auch für große Action, indem sie manchen Besucher, mit einem Feuerlöscher bewaffnet, einen echten Brand bekämpfen ließen. Doch auch für die ganz Kleinen war natürlich was dabei. Angefangen mit einer Mal- und Bastelecke, über ein Feuerwehrfotoshooting bis hin zu einem Spritzenhaus war für Kinder Allerlei geboten. Wichtig war dem Löschzug jedoch auch, die Bevölkerung mal wieder grundsätzlich über das Regensburger Feuerwehrwesen zu informieren. "Viele Leute haben immer noch gewusst, dass es hier oben überhaupt eine Feuerwehr gibt, geschweige denn, dass es in Regensburg überhaupt noch Freiwillige Feuerwehren existieren!", berichtet Jugendwart und Mitorganisator Markus Götzfried. Mit rund 30 Helfer (Feuerwehrmitglieder und Angehörige) zeigten neben Tag der offenen Tür selbst schon im Vorfeld mehrere Stunden Einsatz, um in Wutzlhofen einen interessanten Tag zu gestalten. Und das ist gelungen! Am Ende gab es sogar etwas zu gewinnen. Vorausgesetzt man hatte am ebenfalls vom Löschzug organisierten Gewinnspiel teilgenommen.





Löschzug Altstadt bei St. Johannes
Über den Besuch der Feuerwehr freuten sich die Kinder des Kindergartens St. Johannes, am vergangenen Mittwoch ganz besonders. Hatten sie doch zusammen mit ihren Erzieherinnen das Thema Feuer über ganze drei Wochen hinweg in Spielen, Versuchen und mit Projekten durchgenommen. Als nun die Brandschutzerzieher des Löschzuges Altstadt mitsamt Löschfahrzeug und Atemschutzausstattung eintrafen wurde sie neugierig und freudig begrüßt.Im zwei Gruppen durften die gut 50 Kinder als Höhepunkt nun die Feuerwehr und ihre Ausrüstung hautnah erleben. Was braucht die Feuerwehr denn alles und was ist drin im Löschfahrzeug, fragt Andreas Zauner, die Knirpse draußen am Hof, als er ihnen das Fahrzeug erklärt. Durch die Vorarbeit der Kindergärtnerinnen mit Hilfe des Brandschutzerziehungskoffers sind die Kinder schon richtige Profis in Sachen Feuerwehrtechnik und kennen Strahlrohr, Kettensäge oder Stromerzeuger schon aus dem Sachbuch. Währenddessen demonstrieren Anita Schlecht und Michael Sauer im Gruppenraum den übrigen Kindern die Einsatzkleidung. "Kein Kind muss Angst haben, wenn die Feuerwehr kommt", erklärt Schlecht und so darf jeder einmal den Atemschutzgeräteträger anfassen, ihm auf den trittsicheren Stiefeln herumhüpfen und erkennt so, wie sich die Kameraden gegen Gefahren schützen. Wie erfolgreich und effektiv die Zusammenarbeit von Erzieherinnen und Feuerwehr ist zeigt sich auch am Schluss als alle Verantwortlichen ein überaus positives Fazit ziehen. Die Kinder stattdessen bedanken sich mit einem selbstgedichteten Lied bei den Brandschutzerziehern und freuen sich schon auf den nächsten Besuch.



Gefahrgutzug kollidiert mit PKW
Stadtteil Burgweinting am dortigen Bahnübergang – es ist kurz vor 13:00 Uhr, bei leichtem Nebel nähert sich ein Güterzug dem Übergang. Plötzlich taucht ein PKW auf den Gleisen auf! Der Zug kollidiert unweigerlich mit dem Fahrzeug, schleift es ca. 30m mit und zerreißt es in zwei Hälften. Im Unfallauto hatten sich fünf Personen befunden. Zwei werden in einer Hälfte des Fahrzeuges eingeklemmt, zwei andere aus dem Auto geschleudert und bleiben bewusstlos am Bahndamm liegen. Die fünfte Person wird von einem Wagon überrollt. Doch damit nicht genug. Ein entgegenkommender Personenzug nimmt den Unfall frühzeitig war und löst eine Notbremsung aus. Dabei werden die Insassen teils leicht- bis mittelschwer verletzt.

Um 13:09 löst die Integrierte Leitstelle Regensburg den ersten Alarm aus. Mit dem Einsatzstichwort: „ÜBUNG – Verkehrsunfall mit Zug!“ werden der Rüstzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren Burgweinting, Harting und der Löschzug Schwabelweis zur Einsatzstelle geschickt. Parallel dazu rückt ebenfalls die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (Löschzug Altstadt) mit aus.

Am Einsatzort verschafft sich der Einsatzleiter Brandoberinspektoren-Anwärter Butz einen Überblick über die Lage. Der "halbfertige" Brandoberinspektor absolviert im Rahmen seiner Ausbildung bei der BF Regensburg für mehrere Monate ein Praktikum. „Nachdem er später derartige Einsätze auch in Realität leiten muss, gab die Dienststelle Regensburg dem jungen Kollegen aus Cuxhafen die Gelegenheit, dies heute erstmalig zu versuchen.“, so Branddirektor und Übungsbeobachter Johannes Buchhauser.
Sofort nach Eintreffen wird mit der Deutschen Bahn und dem Notfallmanager der Bahn vor Ort das weitere Vorgehen abgesprochen. Nach offizieller Gleissperrung wird mit der technischen Rettung der Personen begonnen. Die eingeklemmten Personen werden mittels Spreizer und Rettungsschere aus dem Fahrzeug befreit. Parallel dazu lässt der Einsatzleiter durch die Feuerwehr Harting und den Rettungsdienst, der mit einem Großaufgebot anrückt, die Verletzten des Personenzuges versorgen. Während die Oberleitung geerdet wird und ein Behandlungsplatz für Verletzte eingerichtet wird, alarmiert die Leitstelle die Freiwillige Feuerwehr Oberisling zur Einsatzstelle.
Die Kräfte der BF, des Löschzuges Schwabelweis und der FF Burgweinting kämpfen derweil mit einem anderen Problem. Aus dem Güterzug dringt Rauch. Nach Recherchen der Unterstützungsgruppe und Messungen am Wagon stellt sich heraus, dass sich eine Ladung Essigsäure darin befindet und nun wohl eine Leckage aufgetreten ist. Der austretende Essigsäuredampf wird mittels Sprühstrahl niedergeschlagen. Der Einsatzleiter lässt deshalb zusätzlich den Gefahrgutzug der Feuerwehr Regensburg nachalarmieren. Inzwischen werden durch die FF Oberisling und FF Harting in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst die rund 20 Verletzten aus dem Personenzug gerettet und versorgt. Nach Eintreffen des Gefahrgutzuges werden mehrere Trupps mit Chemikalienschutzanzügen ausgerüstet und untersuchen den Gefahrgutwagon genauer. Die beschädigte Ladung wird abgedichtet und abgepumpt.

Bei dieser Übung nahmen neben der Berufsfeuerwehr, dem Löschzug Schwabelweis, den Freiwilligen Feuerwehren Burgweinting, Harting und Oberisling, der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung und dem Gefahrgutzug mit insgesamt rund einhundert Einsatzkräften der Feuerwehr Regensburg, die Bundespolizei, die Deutsche Bahn, das BRK, Die Johanniter, die Malteser und der RKT teil. Die Anzahl der Einsatzkräfte ging dabei über einhundertdreißig Teilnehmer hinaus.


Amtsleiter Buchhauser lobte im Anschluss an die Übung die realistische Übungsdarstellung mit einem echten geteilten PKW, echten Zügen und echten Verletzten, die durch die Jugendfeuerwehr Regensburg gestellt wurden. Die Kräfte übten rund 3 Stunden. Die Straße am Bahnübergang Burgweinting musste teilweise gesperrt werden. Auf der Hauptfeuerwache stellten an diesem Nachmittag die Freiwilligen Löschzüge Sallern und Wutzlhofen den Brandschutz für die Stadt sicher.



Großschadenslage in Grafenwöhr

„Kontingent Regensburg – Marsch!“ hieß es am letzten Freitag auf der Hauptwache der Regensburger Feuerwehr, als sich die 69 Regensburger Einsatzkräfte (18 Berufsfeuerwehr, 2 BRK, 49 Freiwillige Feuerwehr Regensburg) mit 18 Fahrzeugen auf den Weg machten. Ziel war der US – Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Dort fand am Samstag, den 26. September 2009 eine Katastrophenschutz – Übung des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberpfalz statt, an der rund 2000 Einsatzkräfte aus ganz Bayern teilnahmen.

Nachdem die Regensburger am Freitag Abend ihr Lager innerhalb des US – Geländes bezogen hatten, wurden alle Fahrzeuge und die Ausrüstung nochmals überprüft, bevor es am nächsten Tag ans „Eingemachte“ ging. Zu bearbeiten hatten die Einsatzkräfte mehrere Szenarien, hervorgerufen durch einen angenommenen Zusammenstoß eines US – Helikopters mit einem Sprühmittelflugzeug über dem Gelände des Übungsplatzes. Aufgrund der unterschiedlichen Fahrzeugtypen und Ausstattung wurde das Kontingent in Grafenwöhr getrennt und bildete mit anderen Feuerwehren der Oberpfalz verschiede Löschzüge.

Brandbekämpfung in einem Tanklager:
Die angenommene Lage in diesem Bereich gestaltete sich so, dass das Sprühflugzeug nach dem Crash in einen von größeren Tanks mit Flugzeugtreibstoff gestürzt ist, und dieser nun im Vollbrand steht. Als ein Löschzug, neben der FF/BF Regensburg bestehend auch aus der FF Pentling und der FF Schwandorf, am Schadensort eintraf, übernahm Matthias Nitschmann die Einsatzabschnittsleitung. Die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung Regensburg baute die Funkkoordinierung auf und stellte das Szenario auf einer Lagekarte dar. Nachdem bereits durch die Werkfeuerwehr des Truppenübungsplatzes und den örtlichen Feuerwehren drei Schaumwasserwerfer zur Brandbekämpfung und Kühlung eingesetzt waren, ordnete der Einsatzleiter an, zwei weitere Werfer durch die Regensburger-, Pentlinger- und Schwandorfer Kräfte aufbauen zu lassen. Das Wasser erhielten die Einsatzkräfte von einem weiteren eingesetzten Löschzug, der eine Wasserförderung über eine Strecke von rund 2000m aufgebaut hatte. Ein angrenzendes Bahngleis wurde gesperrt und abgesichert. Nach knapp zwei Stunden meldete man „Erreichen des Übungsziels“.






Brandbekämpfung im Gebäude:
An dieser Stelle musste eine Brandbekämpfung in mehreren Gebäuden aufgebaut werden. Es wurde angenommen, dass der US-Helikopter in einen Gebäudekomplex gestürzt ist. Die Einsatzkräfte fanden zahlreiche Verletzte und im Gebäude eingeschlossene Personen vor. Es wurde sofort eine Personenrettung eingeleitet und die betroffenen Personen übergab man dem Rettungsdienst, der ebenfalls mit einem Großaufgebot zur Großübung anrückte. Parallel dazu wurde mit der Brandbekämpfung begonnen.





Wasserförderung:
Aufgrund des riesigen Areals des US-Truppenübungsplatzes wurde natürlich angenommen, dass man eine Wasserförderung über eine sehr lange Schlauchstrecke bewältigen müsste. Auch in Löschzügen, die für dies zuständig waren, befanden sich Fahrzeuge und Personal des Regensburger Kontingents. Die Aufgabe hier war diesmal nicht die Brandbekämpfung oder die Personenrettung, sondern die zügige und zuverlässige Versorgung der übrigen Löschzüge mit Wasser. Die Überwindung verschiedener Höhen und Tiefen, teilweise unwegsames Gelände, sowie Bahngleise und Straßen bildeten eine Herausforderung für die Führungskräfte und Maschinisten. Zum Einsatz kam hier unter anderem der Schlauchwagen des Löschzuges Winzer.
